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Dr. med. Ortwin Zais

Dr. med. Petra Paul-Zwetsch

Arzt Otfried Waldeck

 
spiritualität

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spiritualität


Du kannst dich fragen,: Was hast Spiritualität mit Medizin zu tun? Oder du kannst dich freuen das es (endlich) eine Möglichkeit gibt Medizin und Spiritualität zu verbinden. Körper-Seele-Geist bilden eine selbst regulierende Einheit. Es besteht eine Vielzahl von Verbindungen sowohl auf biochemischer wie auch auf biophysikalischer Ebene. Wenn wir uns die Vielzahl von biochemischen Reaktionen pro Sekunde in unserem Körper anschauen ( siehe „Der Mensch in Zahlen“), dann drängt sich die Frage auf: Wer steuert ? Und es gibt nur eine einzige Einheit die steuert! Und du kannst es nennen wie du willst, am Ende wird es immer den Namen von etwas göttlichem tragen. Wie steuert es? Und die Antwort ist ganz einfach: es steuert in dem es bedingungslos liebt. Das Göttliche kennt kein besser oder schlechter, kennt kein Täter oder Opfer, kennt keinen Gewinner oder Verlierer …., denn eines ist ganz klar: Habe ich das Eine angenommen, und zwar bedingungslos, habe ich automatisch auch das Andere angenommen. Jeder kleinste Zweifel, jedes klitzekleine Fragezeichen zerstört diese konsequente Umsetzung der Vertrautheit. Bedingungslos heißt eben bedingungslos. „ Ein bisschen Schwanger“ gibt es nicht.

Lawrence Le Shan , ein amerikanischer Psychiater, hat über viele Jahre mit sogenannten aussichtslosen Tumorkranken gearbeitet. In dieser Forschungsarbeit hat er heraus gefunden das es eine gewisse „Tumorpsyche“ gibt. Es zeigt sich oft das Dilemma, daß der Patient, wollte er seinen Weg gehen, Angst hat geliebte Menschen zu verletzten weshalb er es lieber lässt. Konsequenterweise orientiert er sich in seinem gesamten Wirken an seiner Umgebung, an den Menschen um ihn herum. Und hierbei muss er sich in einer Art und Weise verbiegen, daß er seinem selbst in keinster Weise mehr gerecht wird. Diese „wirklich sehr kurz gefasste“ These führt in über 70 % der Fälle zu einer chronischen Erkrankung, in der Forschung von Lawrence Le Shan eben zur Tumorerkrankung. In sehr vielen Fällen konnte er auch zeigen, wie allein durch Psychotherapie, in welcher die Betroffenen genau dieses Bild erfassten ( diese Gedanken erfassten) und wandelten, in der Erkrankung einen völlig anderen, teils heilenden, immer aber heilsamen Weg gingen. Heilsam deswegen weil Tod plötzlich kein Grauen mehr hatte, keine Angst mehr verursachte. Vielmehr entwickelte sich bei sehr vielen Klienten ein tiefer Einklang mit dem was ist und mit dem wie es sich entwickelt.

Die wirkliche beeindruckenden Ergebnisse aus der Arbeit von Lawrenc Le Shan, und sicherlich auch die Ergebnisse vieler neuer Forschungsrichtungen wie z.b.  der Epigenetik zeigen in aller Deutlichkeit auf, welche innere Verknüpfung bei Körper-Seele-Geist bestehen. Und das natürlich auch Geist und Seele in einem ganzheitlichen Konzept einen enorm wichtigen Platz haben. Ich kann noch soviel Chemotherapie durchführen, noch soviel naturheilkundlich biologische Krebsmedizin zur Anwendung bringen, habe ich nicht mein Herz geöffnet, habe ich nicht meine Seele für mich selbst geöffnet, habe ich nicht erste Schritte der Behandlung getan und es wird sich definitiv nichts ändern!

Aus tiefster innerer Überzeugung, immer wieder bestätigt und ermutigt durch viele Berichte neuer Forschungsrichtungen und insbesondere der Ergebnisse von Lawrence Le Shan, hat Spiritualität einen hohen Stellenwert in unserem Therapiekonzepten, stellt sie doch eine der wesentlichen Säulen!
Systemische Aufstellungsarbeit in einer Modifikation nach Dr. Ortwin Zais st hierbei der wichtigste Einstieg in die Spirituellen Arbeit. Verschiedene Meditationen stehen im wunderbaren Einklang mit biologischer Therapie und schulmedizinischen Interventionen.

Und du bist mit deinen Ansichten, mit deiner Spiritualität, mit deiner individuellen Religiosität immer Willkommen und findest eine offenes Ohr.

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