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Dr. med. Ortwin Zais

Dr. med. Petra Paul-Zwetsch

Arzt Otfried Waldeck

 
colonhydrotherapie

Colon-Hydro-Therapie

Durch sterilisierte und denaturierte Lebensmittel, fehlerhafte Ernährung und Lebensweise sowie durch Umweltbelastung, Gifte sowie Missbrauch von Medikamenten wird das Gleichgewicht zwischen Mensch und Bakterien der Darmflora zerstört. Weitere Genussgifte wie z.b. Nikotin und Alkohol schädigen ebenfalls die normale Tätigkeit des Dickdarms. Hieraus resultiert eine extreme Dysbiose, in deren Folge es zu einer dramatischen Zunahme von Darmpilzerkrankungen kommt. Hierdurch besteht die Gefahr einer ständigen Reinfektion der Genitalorgane sowie des gesamten Hautsystems.

In der Folge kommt es zu Konzentrationsmangel, Aggressivität und Angstzuständen, sowie Vitalitätsverlust, Müdigkeit, Depressionen. Infektionen, Rheuma, Polyarthritis, Akne, Psoriasis sowie weitere Hauterkrankungen, Hypertonie, Migräne und Allergien können Folgen eines nicht funktionierenden Darms bzw. einer gestörten Darmflora sein. Einlagern von Stoffwechselprodukten in den Haustrien, Verkrustungen von Darminhalten und Verschlackung der Darmwände führt zu einer Darmträgheit. Hieraus resultiert wieder ein anreichern von Giftstoffen mit den bereits beschriebenen Folgen.

Es ist inzwischen bekannt, das zwischen Stoffwechselvorgängen und Immunsystem eine sehr enge Verknüpfung besteht. Dünn- und Dickdarmwand stellen ca. 80% des Immunsystems dar. Hier zeigt sich die Wichtigkeit einer guten und intakten Darmflora sowie einer regelrechten Darmperistaltik zum Ausscheiden des Darminhaltes.

Die Schleimhaut des Dickdarms ist die erste Verteidigungsbarriere gegen von außen zugeführten Giftstoffen. Erst an zweiter Stelle folgen Nieren, Lymphe, Leber, Lunge und Hautoberfläche.

Nur der gesunde Dickdarm mit einer gesunden Bakterienflora kann selbständig die Vitamine Biotin, Folsäure, Nikotinsäure und Vitamin K bilden. Nur eine gesunde Schleimhaut ist in der Lage Spurenelemente und Mineralstoffe zu resorbieren und zeitgleich krank machende Toxine am Eindringen zu hindern und der Ausscheidung zuzuführen.

Verschiedene Darmsanierungskonzepte haben ihre Grenzen da, wo in den Darmwänden Verhärtungen, Kotsteine und Gifte eingelagert sind. Eine hieraus resultierende Trägheit als Grundlage des Circulus vitiosus, Darmträgheit – Anreichern von Toxinen – Schwächung der Darmfunktion – Ansteigen von Krankheiten – Darmträgheit ... kann durch Sanierung der Darmflora und Zufuhr von Ballaststoffen alleine nicht durchbrochen werden.

Hier setzt die Colon-Hydro-Therapie an. Durch ein in sich geschlossenes System wird dem Darm Wasser in wechselnden Temperaturen zugeführt. Über das gleiche System werden die entstehenden Darminhalte ausgeleitet. Das Verfahren vermeidet unangenehme Gerüche und Verschmutzungen. Es wird von den Patienten in der Regel als sehr angenehm empfunden.

Durch die Temperaturschwankung wird ein sogenannter Kneippeffekt erzielt. Bereiche, ohne Muskeltonus werden zu normaler Peristaltik reaktiviert, überblähte Darmregionen werden zu normalen Dimensionen zurückgeführt. In der Folge kommt es zu einer regelrechten Darmtätigkeit mit optimaler Darmfunktion. Hierdurch kann sich das Immunsystem wieder verbessern, die Körperzellen ihre Stoffwechselprodukte leichter abgeben. Eine mögliche Übersäuerung des gesamten Organismus wird wieder reguliert.

Z.b. können nach einer Chemotherapie durch eine solche Behandlung entstandene toxische chemische Stoffe über eine Hydrokolontherapie ausgeleitet werden. Nebenwirkung der Chemotherapien reduzieren sich dramatisch.

Die Therapie ist nahezu nebenwirkungsfrei. Kurzfristige Elektrolytverschiebungen in der Darmflora werden in der Regel gut toleriert. Bei entsprechend vorbelasteten Patienten können auch während der Therapie Elektrolyte substituiert werden.